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Google – die zwei Seiten des mächtigen Internet-Konzerns

Google – die zwei Seiten des mächtigen Internet-Konzerns Prof. Dr. Norbert Pohlmann - Cyber-Sicherheitsexperten

Google – die zwei Seiten des mächtigen Internet-Konzerns Pohlmann

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Prof. Norbert Pohlmann

25.01.2011  

Google, ein Gigant in der Internetökonomie, stellt den Nutzern des Internets einsehrbreites SpektrumanDiensten und Produkten bereit. Neben der bekannten Suchmaschine, mit der alles begann,bietet Google mittlerweileBetriebssysteme, Office-Programme, Webbrowsersowiediverse Plattformen fürKommunikation, Kollaboration, Multimedia, Organisationund Softwareentwicklung.Aus Sicht desNutzersist Google‟s Angeboteinerseitsdeshalb so interessant, weil viele Dienstequalitativ hochwertig, intuitivbedienbarund innovativsind,was sie zum Teilwirklich einzigartig macht. Anderseits ist das Angebot zum Großteil kostenlos nutzbar, was wohl der größte Vorteil für den Nutzer und der Hauptgrund für die Beliebtheit der Google-Produkte ist.Kostenlose Angebote gibt es jedoch viele im World Wide Web, diese finanzieren sich,genau wie Google,durch Werbung.Googleerwirtschaftetin etwa 97 Prozent seiner Umsätzemit Werbung.Der Unterschied zu anderen werbefinanzierten Webangeboten ist allerdings, dass die Werbung bei Google nicht wirklich bei der Nutzung der Dienste stört und unaufdringlich ist.Es ergibt sich die Chance, von diesem Angebot, das zweifelsfrei einen Mehrwert darstelltund seinesgleichen sucht, zu profitieren.

Im Jahre 2009 hatte Google einen Umsatz von 24 Milliarden US-Dollar,das sindca. 1,34 Millionen US-Dollar proMitarbeiter; doppelt so viel wie einMicrosoft-Mitarbeiter durchschnittlich umgesetzt hat. Außerdem erwirtschaftete Google in dem Jahr einen Gewinn von 6,5 Milliarden US-Dollarund war 2010 mit einem Marktwert von 114,3 Milliarden US-Dollar die wertvollste Marke der Welt.Im Jahr 2008 lag der Anteil am Gesamtvolumen der Werbeumsätze im Internet bei42,2 Prozent. Beeindruckende Zahlen, aberwasbedarf es nebenden vielen Werbeflächen in den Diensten noch um solche Erfolge zu verzeichnen?Die Masse alleine macht es nicht, sondern auch die Klasse, die die Werbeflächen so wertvoll macht, dass Werbepartnerbereit sind, stolze Preise dafür zu zahlen. Mit dieser Klasse ist die Kontextsensitivität der Werbung gemeint: Kontextsensitive Werbung soll die richtige Werbung für den richtigen Nutzer an der richtigen Stelle und zur richtigen Zeit liefern. Je mehr Informationen Google über die Interessen und das Verhalten seiner Nutzer zur Verfügung stehen, desto besser gelingt dies und desto mehr sind die Werbetreibenden bereit an Google zu zahlen.Ein Teil der kontextsensitiven Werbung ist interessensbasierte Werbung, bei der Google versucht, anhand des Verhaltens seiner Nutzer Interessen abzuleiten,um dann gezielt Werbung zu schalten. Ein anderer Teil ist mobile Werbung, momentan ein riesiger Wachstumsmarkt.Hier kommt der Aufenthaltsort des Nutzers als zusätzliche Dimension ins Spiel:Mit Androidund mobilen Produkten wie Goggles, Latitude,Navigation, Near Me NowundSyncdrängt Google in diese Nischevor.Aber auch andere Produkte der Google Geolocation APIwie Earth, Mapsoder Street Viewverschaffen Google ortsbezogene Informationenundstellen diese bereit.Als die Autos von Street View beispielsweise durch die Straßen Deutschlands gefahren sind, wurden WLAN-Netze erfasst, um so eine Ortung auf Basis von WLAN zu ermöglichen. …

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