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Kurzfassung der BMWi-Studie: Einsatz von elektronischer Verschlüsselung - Prof. Dr. Norbert Pohlmann

Kurzfassung der BMWi-Studie: Einsatz von elektronischer Verschlüsselung

6.2-BMWi_Kurzfassung_Studie_Einsatz_elektronischer_Verschlüsselung_22.02.2018_Prof._Norbert_Pohlmann

Prof. Norbert Pohlmann  (Institut für Internet-Sicherheit),

22.02.2018  

Der Einsatz elektronischer Verschlüsselung von Daten und der Datenkommunikation gewährleistet im Unternehmensumfeld sowohl den Schutz des geistigen Eigentums vor Wirtschaftsspionage als auch den Schutz der Unternehmens- und Kundendaten vor Missbrauch. Verschlüsselungslösungen werden Marktanalysen zufolge gerade in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bislang nur begrenzt eingesetzt.

Die Projektpartner Goldmedia Strategy, Consulting, Institut für Internet-Sicherheit, if(is) und Institut für das Recht der Netzwirtschaften, Informations- und Kommunikationstechnologie (IRNIK) wurden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) damit beauftragt,

  1. die bestehendenMotivationsgründeund Hemmnisse beim Einsatz elektronischer Verschlüsselung in KMU strukturiert zu erfassen und
  2. Ableitungen und Handlungsempfehlungen zur Senkung von Umsetzungsschwellen und zur gezielten Förderung des Einsatzes von elektronischen Verschlüsselungslösungen zu erstellen.

In einem ersten, vorbereitenden Schritt wurde im Februar 2017 eine explorative Vorstudie unter den Anbietern von Lösungen und Dienstleistungen für IT-Sicherheit durchgeführt. Die Teilnehmer an der Vorstudie wurden durch einen Aufruf per E-Mail an die Mitgliedsunternehmen des TeleTrusT – Bundesverband IT-Sicher-heit e.V. gewonnen.

Die Analyse der spezifischen Hemmnisse und Motivationsgründe beimEinsatz von Verschlüsselungslösungen in KMU erfolgte auf Basis einer im Anschluss durchgeführten, kombinierten Online- und Telefon-Befragung von rund 200 Unternehmen unterschiedlicher Größe und aus unterschiedlichen Branchen und wurde durch rund 25 Experteninterviews mit Anwendern und Herstellern von Verschlüsselungslösungen gestützt.

Parallel zur Bestimmung der Umsetzungshürden beim Einsatz von Verschlüsselungslösungen in KMU erfolgte eine Analyse der aktuellen rechtlichen und organisatorischen Anforderungen an Unternehmen zu den Themen IT-Sicherheit und D-tenschutz mit Blick auf das Thema Verschlüsselung.

Zusätzlich wurde im Rahmen des Projekts der Kompass IT-Verschlüsselung als konkrete Orientierungshilfe für KMU entwickelt. Der Kompass IT-Verschlüsselung zeigt auf, welche Verschlüsselungslösungen sich für welchen Anwendungsfall und für welche Unternehmensgröße eignen.

Die Durchführung der Befragung erfolgte vom 14.03. bis 31.05.2017. Hierbei konnte folgende Umfragebeteiligung realisiert werden:

In Summe konnten 212 verwertbare Datensätze generiert werden, davon 140 Antworten von Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern (KMU).

Unter den KMU war vor allem aus den Branchen IT und Telekommunikation (n=22) sowie Dienstleistungen (n=18) eine vglw. starke Umfragebeteiligung zu verzeichnen. Im Gegensatz dazu haben sich Unternehmen aus der Chemie- und Pharmabranche (n=3) sowie Unternehmen aus dem Bereich Verkehr, Transport und Logistik (n=4) nur gering beteiligt. Zu den sonstigen Branchen zählen u.a. Unternehmen aus dem Handwerk oder der Wissenschaft und Forschung (n=10).



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