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Potenziell unerwünschte Anwendungen (PUA) - Prof. Dr. Norbert Pohlmann

Potenziell unerwünschte Anwendungen (PUA)

Potenziell unerwünschte Anwendungen (PUA) - Glossar Cyber-Sicherheit - Prof. Norbert Pohlmann

Potenziell unerwünschte Anwendungen (PUA) sind diverse Arten von Software, deren Ziel nicht so eindeutig bösartig ist wie zum Beispiel Malware, die aber ein Nutzer möglicherweise als unerwünscht einstuft, weil daraus ein Schaden entstehen kann.

PUAs werden Default auf neuen IT-Systemen (PCs, Notebooks, Smartphones, …) vorinstalliert, gemeinsam mit gutartigen Anwendungen, ungewollt heruntergeladen oder willentlich installiert, da PUAs hilfreich wirken und womöglich einen tatsächlichen Nutzen offerieren.  Insgesamt kann hier durch zusätzliche, mit böser Absicht verborgene, Funktionen ein Schaden angerichtet werden – beispielsweise Online- und Offline-Aktivitäten ausspähen, Werbung ungewollt anzeigen, einen Browser kontrollieren, Suchergebnisse manipulieren, Standardeinstellungen ändern usw. 

Da diese Funktionen verborgen sind und – aufgrund ihrer Auswirkungen – auch unerwünscht, entsteht dem Nutzer ein gravierender Nachteil daraus, von dem er zumeist noch nicht einmal Kenntnis besitzt.


Weitere Informationen zum Begriff “Potenziell unerwünschte Anwendungen (PUA)”:

Artikel:
“Towards Understanding Privacy Implications of Adware and Potentially Unwanted Programs”

“The Unwanted Sharing Economy: An Analysis of Cookie Syncing and User Transparency under GDPR”

“Analyzing Leakage of Personal Information by Malware”

“A Study on Subject Data Access in Online Advertising after the GDPR”

“Measuring the Impact of the GDPR on Data Sharing in Ad Networks”

Informationen über das Lehrbuch: „Cyber-Sicherheit“

Glossar Cyber-Sicherheit: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)



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