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Live-Talk bei Lokalzeit-Ruhr: Prof. Pohlmann begrüßt Errichtung des Cyber-Trainingszentrums

csm_2019-07-04

04.07.2019

Ein Essener Unternehmen möchte sich gegen Cyberangriffe wappnen, künftig durch Sensibilisierung und Training der MitarbeiterInnen den Supergau eines totalen Blackouts verhindern. Denn immer öfter sind Kritische Infrastrukturen, wie beispielsweise Stromanbieter, Ziel von Hackerangriffen.

Um möglichst viele Szenarien im Vorfeld durchzuspielen und den Angestellten auch in Stresssituationen Routine anzutrainieren, wurde jetzt das Trainingszentrum der Firma innogy in Essen errichtet. In nachgespielten Realangriffen müssen die IT-Security-Verantwortlichen den Cyber-Angriff erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.

Prof. Pohlmann, Leiter des Instituts für Internet-Sicherheit – if(is), ordnete im Interview mit Aktuelle Stunde die derzeitige Lage der Internetsicherheit ein: „Wir müssen uns daran gewöhnen, dass zunehmend Kritische Infrastrukturen angegriffen werden. Das ist im Bereich von Cyberwar, wo Terroristen oder andere Staaten über Hacker Kritische Infrastrukturen angreifen und somit sehr preisgünstig, sehr effizient ihre politischen Ziele umsetzen können.“

Aus Sicht des Experten für IT-Security werden die Angreifer zunehmend schneller, besser und skrupelloser. Deshalb begrüßt Prof. Pohlmann alle Maßnahmen, die der Steigerung von Awareness und der besseren Ausbildung der Security-MitarbeiterInnen dienen: „Von daher ist es wichtig, dass wir solche Situationen trainieren.“

Als Live-Gast bei der Lokalzeit-Ruhr betont Norbert Pohlmann, dass die im IT-Sicherheitsgesetz verlangten Standards für Kritische Infrastrukturen durch praktische Maßnahmen, wie das Trainingszentrum, nachhaltig gestärkt würden. „Es ist sehr gut, dass jetzt trainiert werden kann, denn wir müssen immer davon ausgehen, dass es keine 100-prozentige Sicherheit gibt – Also es wird mal ein Schaden eintreten und wenn man trainiert hat, kann man dafür sorgen, dass der Schaden so minimal wie möglich ist“, lobt der IT-Experte die Trainingseinrichtung.

Abschließend untermauert der Leiter des if(is) die Bedeutung einer vertrauenswürdigen Digitalisierung: „Wir müssen deutlich mehr IT-Sicherheitsmechanismen einsetzen, damit wir die Digitalisierung deutlich sicherer genießen können.“

Den TV-Beitrag Lokalzeit-Ruhr gibt es unter: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/video-lokalzeit-ruhr—176.html

Aktuelle Stunde: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/video-aktuelle-stunde—220.html

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04.07.2019

Ein Essener Unternehmen möchte sich gegen Cyberangriffe wappnen, künftig durch Sensibilisierung und Training der MitarbeiterInnen den Supergau eines totalen Blackouts verhindern. Denn immer öfter sind Kritische Infrastrukturen, wie beispielsweise Stromanbieter, Ziel von Hackerangriffen.

Um möglichst viele Szenarien im Vorfeld durchzuspielen und den Angestellten auch in Stresssituationen Routine anzutrainieren, wurde jetzt das Trainingszentrum der Firma innogy in Essen errichtet. In nachgespielten Realangriffen müssen die IT-Security-Verantwortlichen den Cyber-Angriff erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.

Prof. Pohlmann, Leiter des Instituts für Internet-Sicherheit – if(is), ordnete im Interview mit Aktuelle Stunde die derzeitige Lage der Internetsicherheit ein: „Wir müssen uns daran gewöhnen, dass zunehmend Kritische Infrastrukturen angegriffen werden. Das ist im Bereich von Cyberwar, wo Terroristen oder andere Staaten über Hacker Kritische Infrastrukturen angreifen und somit sehr preisgünstig, sehr effizient ihre politischen Ziele umsetzen können.“

Aus Sicht des Experten für IT-Security werden die Angreifer zunehmend schneller, besser und skrupelloser. Deshalb begrüßt Prof. Pohlmann alle Maßnahmen, die der Steigerung von Awareness und der besseren Ausbildung der Security-MitarbeiterInnen dienen: „Von daher ist es wichtig, dass wir solche Situationen trainieren.“

Als Live-Gast bei der Lokalzeit-Ruhr betont Norbert Pohlmann, dass die im IT-Sicherheitsgesetz verlangten Standards für Kritische Infrastrukturen durch praktische Maßnahmen, wie das Trainingszentrum, nachhaltig gestärkt würden. „Es ist sehr gut, dass jetzt trainiert werden kann, denn wir müssen immer davon ausgehen, dass es keine 100-prozentige Sicherheit gibt – Also es wird mal ein Schaden eintreten und wenn man trainiert hat, kann man dafür sorgen, dass der Schaden so minimal wie möglich ist“, lobt der IT-Experte die Trainingseinrichtung.

Abschließend untermauert der Leiter des if(is) die Bedeutung einer vertrauenswürdigen Digitalisierung: „Wir müssen deutlich mehr IT-Sicherheitsmechanismen einsetzen, damit wir die Digitalisierung deutlich sicherer genießen können.“

Den TV-Beitrag Lokalzeit-Ruhr gibt es unter: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-ruhr/video-lokalzeit-ruhr—176.html

Aktuelle Stunde: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/aktuelle-stunde/video-aktuelle-stunde—220.html

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