Backup | |||||||||||||||||
![]() | Inhaltsverzeichnis Was ist ein Backup?
In der fortschreitenden Digitalisierung speichern Unternehmen und Organisationen immer mehr wichtige Daten auf den IT-Systemen. Diese sind in der Regel nicht mehr analog vorhanden. Daher ist das Thema Verfügbarkeit von Daten und IT-Systemen besonders wichtig. Der Verlust von Datenbeständen verursacht in der Regel einen hohen finanziellen Schaden. Sind wichtige Daten nicht mehr vorhanden, ist es nicht möglich elementare Geschäftsprozesse vollständig durchzuführen, mit der Konsequenz, dass zum Beispiel zugesicherte Termine nicht eingehalten werden können, die E-Mail-Kommunikation zum Erliegen kommt oder Lieferengpässe durch Materialmangel entstehen. Hinzu kann ein Datenverlust zu einem nicht zu unterschätzenden Schaden bezüglich der Reputation führen. ![]() Welche Speichermedien werden verwendet?Externe Festplatte, USB-Stick, DVDs/CDs, aber auch Tapes (Bänder) sind externe Speichermedien, die sich für eine Sicherheitskopie eignen. Diese sollten jedoch nicht ständig am IT-System angeschlossen sein. Denn ansonsten könnte es im Falle eines Angriffs auf das IT-System passieren, dass die Malware auch auf die externen Speichermedien gelangt. Außerdem sollten Unternehmen externe Speichermedien und das IT-System an unterschiedlichen Orten aufbewahren, um die Daten zu schützten. Eine Speicherung auf derselben Festplatte macht keinen Sinn, weil Unternehmen die Daten an verschiedenen Orten lagern müssen. So stellen sie sicher, das bei einer Naturkatastrophe oder Ransomware-Angriff nur das Original beeinträchtigt wird und das Backup weiterhin zur Verfügung steht. Eine weitere Möglichkeit ist das Speichern einer Sicherheitskopie in der Cloud. Da auch Sicherheitskopien beschädigt werden können, sollten Unternehmen Sicherheitskopie redundant erstellen und diese an verschiedenen Orten aufbewahren. Von daher sind die Backup-Infrastrukturen der Onlinedienste in der Regel so konzipiert, dass auch die Datenspeicherung über verteilte Standorte (Rechenzentren) eingeplant ist. Welche Daten müssen gespeichert werden?Ein wichtiger Aspekt eines Backups ist die Festlegung, welche Daten auf diese Weise zu sichern sind. Es ist eine grundsätzliche Entscheidung, ob alle Daten und Einstellungen des IT-Systems automatisiert synchronisiert sollen oder ob nur eine selektive Sicherung von Daten stattfinden muss. In dem Fall gilt es für den Verantwortliche zu entscheiden, welche Daten geschäftskritisch sind. Dies können zum Beispiel Arbeitsordner (Office, Verwaltung, Business …) oder Datenbanken sein. Grundsätzlich gibt es verschiedene Arten von Backup-Konzepte: Vollständige Backups
Inkrementelle Backups
Differenzielle Backups
Wie oft muss gespeichert werden?
Backups versus Archivierung
Backup-Typen im Vergleich: Voll-, inkrementelles und differenzielles BackupEs gibt drei grundlegende Backup-Typen:
Die 3-2-1-Backup-RegelDie 3-2-1-Regel ist eine bewährte Faustregel für eine zuverlässige Datensicherung:
Diese Strategie schützt vor Datenverlust durch Hardware-Ausfall, Ransomware und lokale Katastrophen (Brand, Wasserschaden). Backup testen: Checkliste für die WiederherstellungsprüfungEin Backup ist nur so gut wie sein letzter erfolgreicher Wiederherstellungstest. Prüfen Sie regelmäßig:
Häufige Fragen zum BackupWas ist ein Backup?Ein Backup (Datensicherung) ist eine Kopie vorhandener Daten, die auf einem externen Speichermedium gesichert wird, um bei Datenverlust eine Wiederherstellung (Recovery) zu ermöglichen. Was ist der Unterschied zwischen Backup und Recovery?Backup bezeichnet das Erstellen einer Sicherheitskopie von Daten. Recovery bezeichnet das Zurückspielen dieser Kopie auf das IT-System nach einem Datenverlust. Beide Prozesse müssen regelmäßig getestet werden. Welche Backup-Typen gibt es?Die drei wichtigsten Backup-Typen sind: Voll-Backup (komplette Datensicherung), inkrementelles Backup (nur Änderungen seit dem letzten Backup) und differenzielles Backup (alle Änderungen seit dem letzten Voll-Backup). Was ist die 3-2-1-Backup-Regel?Die 3-2-1-Regel empfiehlt: 3 Kopien der Daten, auf 2 verschiedenen Speichermedien, davon 1 Kopie an einem externen Standort. So bleibt auch bei Hardware-Ausfall, Feuer oder Ransomware eine Kopie verfügbar. Wie oft sollte ein Backup getestet werden?Backups sollten regelmäßig und nach größeren Systemänderungen durch einen vollständigen Wiederherstellungstest geprüft werden. Erst ein erfolgreich getestetes Backup zeigt, dass die Daten im Ernstfall wiederhergestellt werden können. Quellen & Normen
Weitere Informationen zum Begriff “Backup”:
„Auf dem Weg in ein souveränes europäisches Ökosystem für Identitätsdaten“ „Self-Sovereign Identity – Autonom und sicher in der Smart Economy“ „Was Self-Sovereign Identity (SSI) unverzichtbar macht“ „Studien- und Fortbildungsangebote zur Cybersicherheit“ „Wertschöpfung der Digitalisierung sichern“ „IT-Sicherheit im Lauf der Zeit“ „Das Manifest zur IT-Sicherheit“ „Übungsaufgaben und Ergebnisse zum Lehrbuch Cyber-Sicherheit“ „Bücher im Bereich Cyber-Sicherheit und IT-Sicherheit zum kostenlosen Download“
„Master-Studiengang Internet-Sicherheit (IT-Sicherheit, Cyber-Sicherheit)“ „IT-Notfall – Liste von Angbietern -Marktplatz IT-Sicherheit“ „Marktplatz IT-Sicherheit: IT-Sicherheitstools“ „Awarness-Schulung – Marktplatz IT-Sicherheit“ „Marktplatz IT-Sicherheit: Köpfe der IT-Sicherheit“ „Vertrauenswürdigkeits-Plattform“ Zurück zur Übersicht Summary ![]() Article Name Backup DescriptionEin Backup oder Datensicherung bezeichnet das Kopieren von einem vorhandenen Datenbestand eines IT-Systems auf ein oder mehrere externe Speichermedien, um dort Sicherheitskopien zu erstellen. Diese Kopien können dann im Fall eines Datenverlustes auf dem IT-System dorthin zurückkopiert werden. Author Prof. Norbert Pohlmann Publisher Name Institut für Internet-Sicherheit – if(is) Publisher Logo ![]() | ||||||||||||||||
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