Zugriffsschutz und Identitätsmanagement - Prof. Dr. Norbert Pohlmann
Zugriffsschutz und Identitätsmanagement | |
![]() | Prof. Norbert Pohlmann (Institut für Internet-Sicherheit), Die Präsentation des Instituts für Internet-Sicherheit – if(is) an der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen, gehalten von Prof. Dr. Norbert Pohlmann, fokussierte auf Zugriffsschutz und Identitätsmanagement im digitalen Raum. Die Präsentation definierte zunächst den Begriff der Entität als eine Zusammensetzung von attributbeschreibenden Merkmalen. Des Weiteren wurde die digitale Identität als die Teilmenge von Attributen einer Entität definiert, die sie in einem spezifischen Kontext eindeutig identifizierbar macht. Identity and Access Management (IAM) wurde als eine Kombination von Organisationsführung und Technologie beschrieben, um gesetzliche Vorschriften einzuhalten und die Integrität von Informationen zu gewährleisten. Das Institut für Internet-Sicherheit – if(is) definierte IAM als jeglichen Einsatz von digitalen Identitäten, Attributen und Berechtigungen, um vertrauenswürdige und regelkonforme Prozesse zu etablieren. Es wurden die Probleme bei der Nichtnutzung eines IAMs aufgezeigt, wie erhöhte Kosten, Komfortverlust und steigender Administrationsaufwand. Die Notwendigkeit von IAM wurde durch die Zusammenarbeit mit Partnern betont, um sicheren Datenaustausch und Verwendung einheitlicher Standards zu gewährleisten. Key Concepts des IAM umfassten sichere Authentifizierung, Identitätsdatenspeicherung, Vermeidung von Überberechtigungen und Schutz von Informationen durch Verschlüsselung. Das IAM-Modell wurde als Referenzmodell präsentiert, während Self-Sovereign Identity die Rolle von drei Akteuren im SSI-Ökosystem hervorhob, die einen Vertrauensdienst nutzten. IAM-Systeme wurden als komplexe, aber enorme Vereinfachung bei der Verwaltung digitaler Identitäten beschrieben. Schlussendlich wurde betont, dass IAM auf dem globalen Markt an Bedeutung gewinnt, da Authentifizierungsverfahren über staatliche Grenzen hinaus eingesetzt werden müssen. Ein neues Identitätsparadigma, von „Enterprise-Centric-Identity“ zu „User-Enterprise-Centric-Identity“, wird in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Die Präsentation verdeutlichte die Notwendigkeit von Identity and Access Management im digitalen Raum und betonte die Bedeutung einer ganzheitlichen und vertrauenswürdigen Herangehensweise bei der Verwaltung digitaler Identitäten und Berechtigungen. ![]() kostenlos downloaden
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