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Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit – Unausgegoren aber notwendig

Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit – Unausgegoren aber notwendig Prof. Dr. Norbert Pohlmann - Cyber-Sicherheitsexperten

Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit – Unausgegoren aber notwendig Pohlmann

393-Künstliche-Intelligenz-und-Cybersicherheit-Unausgegoren-aber-notwendig

N. Pohlmann
„Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit – Unausgegoren aber notwendig“,
IT-Sicherheit – Fachmagazin für Informationssicherheit und Compliance, DATAKONTEXT-Fachverlag,
1/2019

Cybersicherheitssysteme, die künstliche Intelligenz (KI) berücksichtigen, werden in der Zukunft helfen, deutlich besser die intelligenten Hacker und deren Angriffe zu entdecken, Schäden zu vermeiden und Risiken im gewünschten Digitalisierungs-prozess zu minimieren. Mithilfe von künstlicher Intelligenz kann die Erkennungsrate von Angriffen im Netzwerk und in ubiquitären IT-Endgeräten (Smartphone, Notebook, Server, IoT etc.) deutlich erhöht werden. Das bedeutet aber auch, dass IT-Systeme ohne KI-gestützte Verteidigung zur leichten Beute für Angreifer werden können, die ihrerseits vermehrt KI ein-setzen. Somit hat künstliche Intelligenz vermehrt Auswirkungen auf die Cybersicherheitslage, die durch aktuelle Lagebilder aufzeigbar gemacht werden muss. Eine große Herausforderung für die Verteidiger ist, für welche der sehr vielen erkannten sicherheitsrelevanten Ereignisse zusätzlich noch menschliche Analysten notwendig sind. Nicht alle Ereignisse können durch Cybersicherheitsexperten verarbeitet werden, da die Anzahl der Ereignisse die Verarbeitungsfähigkeit und Verarbeitungskapazitäten menschlicher Analysten an ihre Grenzen bringen. Diesen Umstand können Angreifer ausnutzen und die Verteidiger gezielt ablenken, um unbemerkt in das IT-System einzudringen.

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